Weihnachtsmarkt auf der Rosenburg - ein Rückblick

Aktualisiert: 9. Dez 2019

Im wunderbaren und kulturträchtigen Ambiente der Rosenburg findet jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit der „Waldviertler Christkindlmarkt“ statt – und auch 2019 war ich wieder mit dabei!



Die Rosenburg im Kamptal Niederösterreichs ist ein wunderschönes Renaissanceschloss, das im 16. Jh. aus einer um 1150 errichteten Burg hervorging. Es thront auf einem mächtigen Felsen, weist kunstvolle Erker und Söller auf und hat den größten heute noch erhaltenen Turnierhof Europas. In ihm finden weithin beachtete Greifvögel-Vorführungen statt, die einen Einblick in die historische Falknerei geben – seit 2012 gehört diese zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe.


In diesem wunderbaren und kulturträchtigen Ambiente findet jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit der „Waldviertler Christkindlmarkt“ statt – und auch heuer bin ich wieder mit dabei! Bereits am Donnerstag den 21.11.2019 drängen sich sie Autos im Burg- und Turnierhof und die Aussteller schleppen ihr Equipment und ihre Waren über geschichtsträchtige, holprige Wege bis zu ihren Ständen, wo sie dann binnen einiger Stunden ihre Aufbauten vollenden. Das Ergebnis ist wirklich sehenswert: Jeder Stand präsentiert selbst gefertigte Waren auf eine jeweils unverwechselbare, einzigartige Weise und trägt somit zum besonderen Ambiente bei.


Heuer plagen mich beim Schleppen und Aufbauen Kreuzschmerzen, die aber vergessen sind, sobald sich mein Stand in seiner farblichen Buntheit und Pracht zu zeigen beginnt. Jedes Detail ist liebevoll geplant – die schwarze Tischdecke, auf der die farbigen Schals besonders zum Leuchten kommen; Die Stellage mit meinem Logo im Hintergrund; Die Leuchttafel, die meine Seidenworkshops ankündigt; Tannenreisig und eine wunderschöne Laterne mit einer dicken roten Kerze, die warmes Licht spendet. Ich bin bereit für die Markt-Wochenenden!


Die zeigen sich zumeist bewölkt und kühl, aber der Ausstellungsraum im ersten Stock ist heuer viel wärmer als sonst, was ich mit Freuden zur Kenntnis nehme. Kurz nach 11.00 erscheinen dann die ersten Besucher. Sie schlendern herum und genießen sichtlich die Atmosphäre. Viele zeigen Interesse an meinen Seidenschals – ob sie auch kaufen werden? Dann kommen Reisegruppen und viele Familien mit Kindern. Mir fällt auf, dass die Frauen eher von meinen Schals, die Männer hingegen von meinem Seidenschmuck angezogen sind. Die Kinder sind sowieso begeistert von der Buntheit und Farbenkraft – wie schön!


Drei Wochenenden später ziehe ich Resümee: haben sich die Anstrengungen gelohnt? Habe ich genug verkauft, um die teure Standplatzmiete auch für mich positiv abzudecken? Ja, es ist alles in allem gut gelaufen, natürlich immer mit viel Luft nach oben, aber ich kann mit dem Endergebnis durchaus zufrieden sein. Und oft sind es weniger die Verkäufe, die mich hier glücklich gemacht haben, als die Gespräche mit den vielen verschiedenen Menschen, die ich hier traf! Eine Situation, in der ich auf alle Fälle nur gewinnen konnte!









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